morgen eine Klausur, viel finnisch, …. deshalb nur 2 Bilder von heute. Einmal ein Blick aus unserem ‘Wohnzimmerfenster’ gegen halb 5 und ein Bild der nächsten Hauptverkehrstraße 20 Minuten später. Das Wetter ist sehr wechselhaft, ein Tag Sonne und -5°C, nächsten Tag Regen und 12°C wärmer …
Oktober 2006
Di 31 Okt 2006
Sa 28 Okt 2006

Das Sturmtief dass den Schweden und den Westfinnen Schnee bzw. Sturm beschert hat ist mittlerweile auf dem Weg gen Russland, sodass wir hier keine feuchte warme Luft aus dem Süden mehr bekommen, sondern heute mal wieder die Sonne sehen durften, dafür bei niedrigeren Temperaturen. Das Wetter der letzten Tage sieht man aber immer noch am Pegelstand der Vantaa, ein Fluss der wenige 100Meter vom Wohnheim in die Ostsee fließt.

Ansonsten noch ein Bild aus Vanhakaupunki, direkt gegenüber von den Wohnheimen auf der anderen Seite der Straße nach Lahti. Vanhakaupunki ‘alte Stadt’ besteht meist aus gemütlich aussehenden und gut gepflegten Holzhäuschen.

Einen guten Kilometer südlich davon ist Arabia, ehemaliges Fabrikgelände von Arabia, und allgemeines Industriegelände, was momentan aber immer weiter großen, recht noblen Wohnblöcken weichen muss, wie auch die ehemaligen Grünflächen zur Ostsee hin.

Jetzt mal Nachrichten ‘gucken’Â …
Do 26 Okt 2006
Poliisi, Wetter und Finnisch
Geschrieben von Johannes in Helsinki , Wetter , deutschkeine Kommentare
Heute morgen zum ersten mal auf einem finnischen Polizeirevier gewesen. Nein, halbwegs freiwillig, man muss sich als EU Bürger innerhalb der ersten drei Monate da registrieren, und da die bald um sind hielt ich das für eine gute Idee. Also bin ich heute morgen 20 Minuten Ulkomaalaispoliisiin Malmiin, zur Ausländerpolizei nach Malmi, gefahren. Da durfte ich mich dann in einer der wichtigsten finnischen Tugenden üben, dem Schlangestehen. Glücklicherweise nicht draußen wie es oftmals vor Diskos bei jeder Temperatur hier üblich ist, sondern drinnen, und auch nur für zwei Stunden – hatte schlimmeres gehört. Danach noch eine halbe Stunde zugucken wie die Beamtin das Formular abtippte und jetzt wohne ich offiziell in Helsinki. Hat direkt keine Konsequenzen, um hier außerhalb der Uni arbeiten zu dürfen müsste ich dann noch so’ne Art Sozialversicherungsnummer beantragen. Ich habe zwar schon eine, aber ‘a fake one’, da man ohne diese Nummer beispielsweise kein Travelticket von den Verkehrbetrieben kaufen dürfte und sowieso total wichtig sein soll. Aber wer die nicht hat, bekommt halt eine offensichtlich gefälschte für diese Zwecke.
Draußen warten wäre von daher unangenehm geworden, da es gestern ziemlich plötzlich kälter geworden ist. Vorher waren es wirklich angenehme 12°C bei Dauerregen. Heute morgen gabs vereinzelt Sonne bei +1°C, mittlerweile ist es wieder wärmer geworden und es regnet.

Seit Montag auch wieder Finnischunterricht, nicht mehr alleine lernen. Ist relativ anstrengend, da es Montag bis Mittwoch jeweils 4 Schulstunden sind, aber bringt ne ganze Menge, auch die Grammatik wird auf finnisch erklärt, danach nur kurz nochmal auf englisch zusammengefasst. Jetzt die Tage ohne Unterricht erstmal die vielen Vokabeln nachholen, das ist das Hauptproblem momentan, das ‘akustische Verstehen’, d.h. Wörter auseinanderhalten und wissen wie sie geschrieben werden stellt kein großes Problem mehr da. Mal sehen …
So 22 Okt 2006
Preise in Finnland …
Geschrieben von Johannes in Finnland , Gemischtes , Helsinki , deutsch[6] Kommentare
… um mal die Vorurteile bzgl. der Preise hier in Finnland zu relativieren oder zu bestätigen, je nachdem, mal ein kleines Spiel: Wieviel kostete folgender Einkauf aus der letzten Woche ? (gibt hier im Blog eine Kommentarfunktion)
- 1kg maitorahkaa (Quark)
- 10 kananmunat (Eier)
- 300g kaurakeksiä (Haferkekse)
- 2 pieneä(?) tölkkiä mandariinilohkoa (2 kleine Dosen Mandarinen)
- 1 purkki aprikoosihilloa (Aprikosenmarmelade)
- 300g kermajuustoa (Käse)
- 2 sitruunaa (Zitronen)
- 500g voita (Butter)
- 300g herkkukinkkua (gekochter Schinken)
- 250ml kevytviiliä (Sauermilch)
Ok, vielleicht nicht ganz repräsentativ, viele Milchprodukte, irgendwie halt käsekuchenlastig. Aber vielleicht später nochmal was anderes …
Unter ‘mehr’ gibts die Auflösung ….
Fr 20 Okt 2006
Saunailta Otaniemella Rantasaunassa
Geschrieben von Johannes in Gemischtes , Helsinki , deutsch1 Kommentar
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Heute war Saunaabend von HYY und TKY (Studentenorganisationen der Uni und technischen Uni Hki) in Otaniemi. Eine ziemlich große Sauna in die locker 40 Leute und mehr reinpassten direkt an der Ostsee. Die Größe war schon eher störend, war doch irgendwie laut und Leute die es toll finden aus der letzten Ecke Wasser auf die Steine zu schmeißen wobei das ganze daneben geht … ok, aber da kann man ja auch schlecht was sagen. Aber war trotzdem gut, insbesondere das Schwimmen in der Ostsee, die prinzipiell noch wärmer als die Luft war. Lufttemperatur war auf jeden Fall unter 4°C, leichter Wind. Aber da das Wasser natürlich auch nicht mehr sommerlich warm war beschränkte sich das Schwimmen dann doch auf zweimal zehn Meter. Und irgendwie hatte ich auch nicht Lust da irgendwo im Dunkeln dann Probleme zu haben auf den glitschigen Steg wieder hochzukommen. Natürlich können wir hier temperaturmäßig nicht mit den Badeerlebnissen der Sprachkursleute in Oulu mithalten …
Nach Sauna dann die guten finnischen Standardmakkara vom Grill und was zu trinken. Insgesamt war das insgesamt dann doch besser als die sonstigen 40minütigen Saunaabende dank Übungsgruppe.
Heute abend gab’s dann den ersten leichten Schneefall den wir hier beobachtet haben. Zwar nur sehr wenig, aber immerhin.
Mo 16 Okt 2006
Am Samstag war hier Herbstputz im Wohnheim, halt draußen Müll sammeln, den ‘storage room’, wo alle Leute Sachen reinstellen oder rausnehmen können wenn sie was (nicht mehr) brauchen, ausmisten. Danach gabs dann was zu essen (Salat, Brot, Süßkram und natürlich Makkara) und zu trinken (Saft, Tee und natürlich Bier und Siideri). Billiard zu spielen muss ja dann nicht sonderlich viel mit finnisch zu tun haben, Trivial Pursuit (mutta se ei ole lapsen-Trivial Pursuit) auf finnisch dann schon mehr, erstaunlicherweise ging aber auch das erstaunlich gut – ehrlich gesagt eigentlich besser als Billiardspielen. Ich verstand zwar nur vielleicht 20-30% der Fragen, aber die Finnen haben ansonsten freundlicherweise übersetzt. Und Fragen vorlesen kann man ja auch ohne dass man sie versteht wobei das Verstehen dann hin und wieder doch einfacher fällt – oder auch nicht: “jazzorkesteri” … und ich konnts einfach erstmal nicht vorlesen, jazzor-hä ?
Einfaches Gespräch führen auf finnisch ging dann auch. Hab irgendwie in solchen Situationen immer noch irgendwie Hemmungen einfach mal draufloszureden, aber die Finnen freuen sich wirklich wenn jemand versucht finnisch zu reden, und irgendwie hab ich wohl auch oft die richtige Interpretation der finnischen Fragen und Sätze getroffen, auch wenn ich hin und wieder gerade mal die Hälfte der Wörter erkannt habe. Aber vielleicht macht man das ja auch immer so und ist sich dem nicht so bewusst … Danach dann noch alle in die Sauna, das war dann ein schöner Abschluss. Nächsten Donnerstag geht’s wohl nach Otaniemi in eine größere Sauna, direkt an der Ostsee, d.h. mit Schwimmen
Dank Wind und doch nicht mehr ganz sommerlichen Temperaturen werd ich mich die nächsten Tage um lange Laufsachen kümmern müssen, am Sonntag habe ich die 8km nur dadurch halbwegs angenehm überstanden indem ich nahe an meiner Leistungsgrenze gelaufen bin. Die Spaziergänger guckten schon n bißchen blöd *g*
Mi 11 Okt 2006
Freundin von’nem Mitbewohner: Ist aber Scheisswetter heute
Mitbewohner: Wieso, regnet doch nicht.
Ja, mal sehen wie lange das noch lustig ist. Bis jetzt hin und wieder Regen, dann aber auch ergiebig, aber zwischendurch viel Sonnenschein. Und es ist ca. 7-8°C kälter geworden, was sich zusammen mit der Feuchtigkeit schon mal ungemütlich anfühlen kann.
Und von der Dunkelheit ist das hier ja gemäßigt, Helsinki ist ja ziemlich doch ziemlich südlich (gibt hier mehr als 3 verschiedene Baumsorten … das erste was mir aufgefallen ist als wir mitm Zug von Oulu nach Helsinki reingefahren sind) und momentan sind die Tage ca. 10:33 (bzw. 11:58 mit Dämmerung) lang, Heidelberg kommt noch auf 11:03 (12:07) Stunden, aber beim blauen Haus ist der Odenwald ja im Weg, wird dann wohl auf das gleiche hinauslaufen.
Temperatur in Helsinki laut fmi.fi
Freie Sauna ist hier immer dienstags von 17-19. Da ich aber jetzt immer Übungsgruppe in QFT von 18-19:30 habe, ist das natürlich unpassend. In den letzten beiden Wochen war das mit der Sauna von daher nicht so gut. Vermutlich am Anfang noch nicht ganz aufgeheizt (85°C laut thermometer) und dann auch nur 40Minuten Zeit – mal sehen, vielleicht noch ‘Extrazeit’ kaufen.
Letztes Wochenende erstmal laute Finnen hier im Wohnheim erlebt. Ja, die waren offensichtlich besoffen, aber das sind ja eigentlich praktisch alle Finnen die nach 21:00 noch auf der Straße rumlaufen. Zumindest ist das der Eindruck wenn man nachts durch Helsinki läuft, insbesondere dann wenn man mal den letzten Bus gegen zwei verpasst hat. Aber zurück zum Lärm … Es goß wie aus Kübeln, und die spielten zwischen den Häusern erst einmal eine Weile Fußball …
Hier noch’n paar Bilder von gestern Abend kurz nach sieben: das physikalische Institut

Das Gebäude der Chemiker, mit einer Mensa drin, die andere Mensa auf dem Kumpula Campus ist im Gebäude der Mathematiker, im Exactum.

und einfach nochmal so, weil ich diese Art Schlüssel sonst noch nicht oft gesehen habe, das scheinen die normalen Schlüssel hier in Finnland zu sein, zumindest waren die alle von diesem Typ, auf dem Campingplatz in Rovaniemi, im Studentenwohnheim in Oulu, hier im Studentenwohnheim …

Mo 9 Okt 2006
Tallinn – Freitag hin, Sonntag zurück
Geschrieben von Johannes in Helsinki , Reisen , deutsch1 Kommentar

Jetzt doch mal einen Text zur Fahrt nach Tallinn vor zwei Wochen.

Wir waren insg. 15 Studenten, davon nur 3 Leute von dem Sprachkurs in Oulu, der Rest waren WG-Mitbewohner und andere Mitstudenten. Trotzdem war auch diesmal das Wetter sehr gut, die ganzen drei Stunden Überfahrt nach Tallinn, ca. 85km, hatten wir Sonnenschein und konnten auf dem Deck sitzen, trotz starkem Wind und einer nicht mehr ganz sommerlichen Lufttemperatur. Erstmal gings durch die ganzen Schären aus dem Hafen von Helsinki hinaus, vorbei an Soumenlinna, dass wir ja schon während der ersten Tage in Helsinki von der Landseite besichtigt hatten. Auf der Ostsee war dann auch relativ viel los, hin und wieder wiederholten uns die schnellen Boote von Helsinki nach Tallinn, da gibts schnelle Autofähren die doppelt so schnell fahren und Tragflächenboote die eine gute Stunde für die Strecke brauchen. Bei letzteren wäre das draußen sitzen nicht mehr möglich gewesen, außerdem war unsere Fähre die billigste, vermutlich auch wegen den Einnahmen aus dem bordeigenen ‘Oktoberfest’, diversen Spielautomaten und einem Duty-free shop, der allerdings auf der Hinfahrt von uns eher für estnische Schokolade genutzt wurde, von denen Mitreisenden auch oft nur für Süßkram oder Bier für den Tagesbedarf … geht ja schließlich auch noch wieder zurück, warum jetzt schon was kaufen.

Als wir endlich die Straße von dem Hostel in Tallinn gefunden hatten, suchten wir erstmal den Eingang. Wir waren gleich richtig, hatten uns aber vom großen Schild über der Tür abschrecken lassen, besichtigten erstmal den eindeutig nicht renovierten und ziemlich heruntergekommenen Hinterhof. Von vorne her sieht aber alles sehr schön renoviert aus …
Das Hostel kostete uns 13Euro pro Person und Nacht, war sauber und sogar relativ ruhig, was allerdings vermutlich auch daran lag, dass man innerhalb des Hostels bestimmt 300m laufen konnte, da es sich anscheinend über mehrere Stockwerke in unterschiedlichen Häusern erstreckte. So kam es mir zumindest vor. Die Tür am Notausgang erfüllt ihre Funktion so bestimmt nicht, aber ok …

Nachdem wir die Zimmer bezogen hatten, machten wir uns erstmal auf die Stadt anzugucken, die Altstadt erstmal. Oben am Parliamentsgebäude verfolgten wir eine Rede eines Politikers ohne ein Wort zu verstehen, versuchend offensichtliche Differenzen zwischen Estnisch und Finnisch zu hören oder Wörter zu erkennen die es im finnischen auch gibt. Letzteres funktionierte sogar hier und da. Später haben wir herausgefunden dass an dem Wochenende gerade ein neuer Präsident gewählt wurde. Deshalb vermutlich auch die öffentlichen Konzerte an allen Tagen auf verschiedenen Plätzen, was dann auch ziemlich viel unserer zeit in Anspruch nahm.

Irgendwann dann angefangen die Kneipen und Bars und später Diskos abzuklappern (Karaokebars sind in Tallinn ähnlich verbreitet wie in Finnland, fragt man sich nur ob das die Esten selber auch so toll finden oder ob das für die Finnen auf Sauftour ist), irgendwie waren auch alle reichlich müde.

In einer Brauerei dann gegessen und gutes Bier getrunken. Essen war ziemlich gut, das Bier auch, aber das drumherum war doch ein wenig zu touristisch. Ich weiß nicht, aber wenn ich was essen will, dann brauch ich irgendwie keine Livemusik von Leuten die Lieder in Sprachen singen die sie offensichtlich nicht beherrschen. Auch besoffen wär’s glaubich nicht lustiger gewesen. Aber ansonsten gut, wie gesagt. Gegen Mitternacht bin ich dann noch einmal zum Hafen um noch zwei Mitbewohner aus meiner WG abzuholen, die erst abends um neun in Helsinki losgefahren sind.

Auffällig war abends in Tallinn die Kleidung der jungen Frauen die da rumliefen. In Deutschland würde man sowas glaub’ich eher Richtung Rotlichtviertel einordnen, aber das war die normale Altstadt, Kneipen, Diskos. Ok, ist vermutlich nicht repräsentativ für Tallinn, schließlich werden die Kneipen in der Altstadt natürlich schon eher touristisch orientierte Preise haben … ( nein nils, gibt keine fotos )

Am zweiten Tag dann auch mal ein wenig außerhalb der Altstadt rumgelaufen, da gibts dann mehr runtergekommene Häuser, billigeres Essen, aber auch krasse Gegensätze wenn da ein Glaspalast neben einem älteren Haus mit zerbrochenen Fensterscheiben gebaut worden ist. Dummerweise hatte ich an dem Wochenende n entzündeten Fuß, sodass das Rumlaufen nicht so ganz spaßig war. Dann auch noch Vodka, Schokolade, Rosinen und Marzipan gekauft. (im Tallinner Marzipanmuseum waren wir allerdings nicht … macht dann auch Sinn warum meine estnische ‘Gastfamilie’ mir damals Marzipan zu Weihnachten geschickt hat) Und ja, die estnische Schokolade mit Knusperkrams und Blaubeeren ist nicht schlecht, aber auch die Kirschvariante ist nicht schlecht, wir hatten auf dem Schiff auf der Hinfahrt schonmal alle Sorten durchprobiert die es da gab.

Die engen Gassen erinnerten mich an Lübeck, Tallinn war ja auch eine Hansestadt. Am Restaurant ‘Olde Hanse’ war eine Reihe von Wappen von Hansestädten befestigt, hab mich gewundert warum Kiel auch dabei war. Aber bis 1518 war auch Kiel Hansestadt.

Auch am letzten Tag wieder gutes Wetter, noch einmal in der Altstadt rumgelaufen, Touris gucken, Straßenverkäufer abwimmeln die einem russische Pässe oder Gasmasken verkaufen wollten, und weiter das Wetter genießen, Pizza essen die mittlerweile mindestens 4Euro kostet, wenn man nicht allzuweit laufen will/kann. Dann noch die meisten  Botschaften in der Innenstadt von außen angeguckt, das hier ist bspw. die deutsche Botschaft dort. Die finnische war mir gleich am ersten Tag aufgefallen, da die Flagge über die ganze Altstadt zu sehen war.

Kurz vor der Abfahrt sind wir noch auf der Stadt/Eishalle rumgelaufen, der Architektur nach bestimmt russischer Herkunft.

Auch auf der Rückfahrt hatten wir wieder gutes Wetter, allerdings zog dann eine Stunde vor Helsinki dichter Nebel auf und es war draußen nicht mehr angenehm. Aber drinnen gabs ja noch den duty-free shop zu besichtigen …

Da die Maximalmengen die in der EU üblichen sind, kann man natürlich nicht selber aus dem duty-free shop oder auf das Schiff in Tallinn tragen. Dafür gibts kleine Wägelchen, die kann man entweder so kaufen, oder es gibt sie manchmal auch zu 5l Wodka dazu. Viele Finnen bringen natürlich von vornherein ihren eigenen mit …

In Helsinki sah das dann so aus:

In Hki dann war der Nebel nicht mehr so dicht, dann ging es vom Fährterminal mit dem Bus wieder Richtung Kumpula. Die Busse waren erwartungsgemäß komplett überfüllt …

… aber ab Hauptbahnhof gabs dann wieder für alle n Sitzplatz

Sonstige Bilder gibt es wie immer hier.
Do 5 Okt 2006
Bis jetzt noch nicht viel (<30km in 4 wochen)Â hier laufen gewesen, irgendwie immer zuviel um die Ohren … heute mal wieder, und jetzt auch mal dank GoogleEarth ne Karte. Eine Strecke waren demnach 4.7km.

PS: ja, irgendwann gibts auch nochmal n Text zu der Tallinn Tour, muss ich mich mal ransetzen. Von letztem Wochenende gibts auch n paar Bilder, die “Oulu Leute” aus Helsinki bei mir, Pfifferlinge in Weißweinsahnesoße mit Putenfleisch und Spätzle von mir und Nachtisch und Kuchen vom den anderen bereitgestellt, lecker
Mi 4 Okt 2006
Die Stadt ist irgendwie total voll, warum weiß ich nicht. Nur dass am Hafen der Heringsmarkt stattfindet, aber ich das kann ja eigentlich nicht der Grund sein. Da sind erstaunlich wenig Touristen, wenn dann nur finnische. Gibt Fisch in allen möglichen Formen, frisch, in Gelee, gefüllt und gebacken, zum da essen, usw. Preislich auch ziemlich in Ordnung.
Wie man auf dem Foto sehen kann, das Hafenbecken direkt am Markt ist mit Schiffen gefüllt.
Es gab auch die gebratenen kleinen Fische, die man ‘mit allem’ isst, von denen Papa so begeistert erzählt hatte, da er die in Oulu probiert hatte. Essen kann man sie, ja ok. Aber es gibt vermutlich wenig was noch fettiger ist
… Außerdem sollte man, auch dann wenn man einer großen Menschenmenge entgehen will, nicht ohne nachzudenken mit Essen auf der Hand unter freiem Himmel durch den Hafen laufen ….





