Text kommt später – naja, oder auch nicht wirklich. War mit Felix und Robert, 2 meiner Mitbewohner einen Tag in Turku, der alten Hauptstadt Finnlands. Mit dem Zug hin, dort eine Frau am Telefon sprechen gehört – es hörte sich irgendwie an wie finnisch, aber war irgendwie kein finnisch. nungut, vermutlich war das dann der turkueigene Akzent, der wie man weiter unten auf einem der Bilder von der Föri sehen kann weder mit schwedisch noch mit finnisch so allzuviel zu tun hat.
Wetter war so mittelmässig, aber insgesamt doch sehr angenehm. In der Burg, von denen es in Finnland nicht sooo viele gibt, deshalb etwas sehr besonderes, ins Museum gegangen. Vor dem Dom war ein grosses Kirchenfest, deswegen sind wir den ein wenig umgangen.
Nicht nur in Mitteleuropa scheint das Wetter nicht ganz normal zu sein, auch hier ist es zumindest merkwürdig. Vor zwei Tagen wurde es deutlich wärmer und schwül, bei 15°C fühlt sich das komisch an. Trotzdem schien die Sonner zwischendurch, wie im letzten Post zu sehen. Und dann wurde es noch wärmer. Gestern abend dann das erste Gewitter hier. Viel Wasser, also mehr grün hat’s gebracht, aber nicht sonderlich viel kälter geworden über Nacht.
Das Bild oben ist von 23Uhr, der Himmel ist in diesem Fall nicht erhellt von einem Blitz, um 11 ist es halt noch nicht wirklich dunkel draußen.
Aurinko nousee 4:15 ja laskee 22:21. Päivän pituus on 18 h 6 min.
Dieses Wochenende ist im Kaisaniemenpuisto (hinter dem Nationaltheater, gleich neben dem Bahnhof) hier in Helsinki das Maailma Kylässä Festivaali, das World Village Festival. Trotz viel Regen heute morgen war es doch halbwegs voll, es gibt 3 Musikbühnen, 1 recht großes Zelt um das verschiedene Fressbuden aufgestellt sind, alle aus verschiedenen Ländern. Eintritt kostet nichts, Programm usw. gibt’s unter http://www.maailmakylassa.fi/
Seit Dienstag bin ich jetzt im Beschleunigerlabor an der Uni Helsinki, bis jetzt hauptsächlich viel Kram angeguckt, einige einfache Messungen gemacht. Nächste Woche soll ich einen Ablenkmagneten ausmessen der schon länger für Experimente genutzt wird, aber eher so pi mal Daumen, keiner weiß genaues
Das Labor ist das Backsteingebäude dort links. Es ist allerdings nicht ganz so klein wie es aussieht, der Beschleuniger steht senkrecht und mein Arbeitsplatz ist z.B. ganz grob geschätzt 20m unter dem sichtbaren Gebäude.
Erstmal in die Stadt, diesmal aber nicht mit dem Bus, sondern zu Fuß, durch Kumpula an der Uni vorbei, nach Pasila rüber, an Linnanmäki vorbei, westlich um Töölönlahti um dann über den Kaisaniemipuisto zum Bahnhof und letztendlich zum Senaatintori zu kommen. Zuzana dann Richtung Nationalbibliothek und Sightseeingtour, Felix und ich prinzipiell nach Hause, aber auf dem Weg dorthin dann doch noch durch Kruununhaka, mal gucken wie das alte Physikgebäude aussieht. Mittlerweile sind dort die Psychologen drin.
Hier sieht man das alte Physikgebäude reflektiert im gegenüberliegenden Gebäude.
Von einem nahegelegenden Punkt aus neben dem Gebäude dann die Frage ob man den weißen Ball auf dem neuen Physikgebäude von hier aus sehen kann – nein, selbst mit Hilfe des Zauns war das nicht der Fall.
Danach über den Markt in Hakaniemi. Im Hintergrund das rote Gebäude ist wieder die alte Physik.
Yks nippu mutinaa (noin yks kilo) maksoi kolm euroa, mut me nähtiin myös halvempi mutinaa sen ostamisen jälkeen.
Der wurde dann auch gleich am Nachmittag weiterverarbeitet (wie auch mal wieder ein Sauerteigbrot). Der erste Rhabarberkuchen für mich in Finnland !
Abends dann zum Abendessen/Picknick in den Kaivopuisto, einen Park im südlichen Helsinki. Dort zufälligerweise eine Geburtstagsfeier mit einigen bekannten Gesichtern.
Nach dem Essen war dann bei sommerlichen Temperaturen Zeit für Blödsinn, Frisbee oder für Zuzana einfach nur Ruhe nach einem anstrengenden und sehr sonnigen Tag auf Suomenlinna und Innenstadt. Von den Temperaturen angenehm, auch wenn man sich bei untergehender Sonne ein wenig bewegen musste oder entsprechende Kleidung mitgenommen hat - In Oulu hatte es Anfang Mai noch geschneit.
Dann mit der 3B wieder Richtung Bahnhof, das war gestern glaube ich bis jetzt erst das dritte oder vierte Mal dass ich überhaupt hier Straßenbahn gefahren bin … wenn man eh Zeit auf der Matkakortti hat, dann ist es ja egal dass die Busse mehr kosten, und in der Innenstadt liegt ja alles so weit zusammen, dass man da selten Straßenbahn fahren muss.
Irgendwie ist ja schon seit 6 Wochen richtiger Frühling, da gab’s ungefähr erste Knospen. Und es gibt ja auch schon genügend Frühlingseinträge hier. Jetzt sind immer noch nicht alle Bäume grün, aber das hat man verdammt nochmal zu übersehen. Das Bild ist ziemlich aus dem Zentrum von Helsinki, einen guten Kilometer bis zum Dom, im Kaivopuisto aufgenommen.
Ich habe ziemlich spontanen und übernächtigten Besuch aus Oulu hier, bei Panoramen sollte ich mal besser aufpassen was da noch im Bild ist.
Dann auch noch heute Museumstag, war in Ruoholahti im Fotografiemuseum, u.A. das gesehen, noch kurz im Theatermuseum nebenan, aber da wir noch eine Ausstellung vor uns hatten und Zuzana die Nacht nicht geschlafen hatte, nicht sehr lange da gewesen. Danach dann noch mit Sirpa, Antonia und Felix im Kunstmuseum im Tennispalatsi – eine Ausstellung finnischer Fotografen über Finnland und seine Bewohner seit ca. 1960. Sehr schön Und abschließend Abendessen auf den Treppen vor dem Dom.
Warum in der Stadt überall interessante Rezepte an Straßenecken hängen … wer weiß. Vielleicht damit derjenige der sie aufhing sich daran erfreuen kann, dass diese in komischen Blogs landen …
Der zweite Simaversuch, diesmal ein wenig heller, da mit weniger Farinzucker, länger im Kühlschrank gestanden und vor dem Abfüllen durch ein Handtuch gefiltert. Und weniger Rosinen *g*. Sehr gut.
Ansonsten: Die Klausuren für das Semester sind alle hinter mir, zwei davon habe ich bestanden, bei den anderen steht das Ergebnis noch aus. Nächste Woche dann meine Tätigkeit hier in den nächsten Monaten genauer besprechen, mal gucken was das wird.
(Blick aus meinem Fenster)
Wetter ist genial, dadurch dass es mal wieder ein wenig die letzten Tage geregnet hat sind die Bäume deutlich grüner geworden, Blumen blühen, Sonne scheint, blauer Himmel und ein wenig Wind.
In einer Zeitung zu dem Eurovisionsprogramm in der Innenstadt von Helsinki wurde der Senaatintori als Wohnzimmer bezeichnet. Auch wenn das vorbei war, gestern abend fanden sich dann wieder einige tausend Leute dort ein um das Weltmeisterschaftsfinale Finnland-Kanada im Eishockey anzugucken. Anfangs war die Stimmung noch gut, nach 2 Toren der Kanadier dann nicht mehr so … was sich dann allerdings wieder änderte als Finnland noch 2 Tore schoss.
Doch Kanada schoss auch noch eines kurz vor Schluss, woraufhin ein großer Teil der Finnen das Ende nicht mehr abwartete und in gewohnter Art und Weise den Platz schnell und zügig verließ. Wie auch in Lahti zu beobachten gewesen ist, oder auch nach Konzerten.
Wenn man genau hinguckt, kann man auf einem Video vom HS mich und 3 andere Physikstudenten erkennen, wenn man weiß wo man gucken muss.
Von Anfang an alles ziemlich voll, aber das fing ja schon nachmittags an … Wetter war trotz ziemlich dunklen Wolken nachmittags dann doch abends wieder sehr gut, und auch wärmer als vorhergesagt.
Selbst wenn Finnland nur einzelne Punkte bekommen hatte, war dies deutlich zu hören. Ansonsten wurde offensichtlich eher auf gut Glück gejubelt, wie wir eindrucksvoll bei 2 ziemlich besoffenen Finninnen vor uns beobachten konnten.
Heute abend gleich das nächste Großereignis, von den Ausmaßen nicht ganz so extrem, aber hier auch sehr wichtig, Kanada gegen Finnland, Eishockeyweltmeisterschaft. Als gestern nachmittag der Sieg über Russland bekannt wurde, musste das auch direkt nach einem Konzert (Regina) auf dem Kamppitori verkündet werden …