August 2007
Monatliches Archiv
So 19 Aug 2007
Perjantaina ja eilen olin Frankfurtissa(Oderin lähellä), menin ystävän häihin. Se oli hauska, ainakin hauskampi kuin kuvitelin ennen. Mutta olin vielä ihan väsynyt, kaikki on vielä niin ulkomaalaista täällä. Esim. liikennemerkit ovat punainen-valkoinen (tietysti), ei mitään keltaista. Olin kadulla ja jotain oli väärä, mutta en tiennyt mitä *g*
… ja ensi kerran Berlinissa, mutta vain uuden rautatieaseman lähellä ….

Mulla ei ole paljon vapaa-aikaa, ehkä en pitäisi kirjoittaa suomea
pari tuntia päästä menen espanjaan, ja ensi viikolla portugaliaan. Siellä tapaan pari opiskelijaa Oulun suomen kielen kursilta. Syyskuun alussa olen sitten takaisin Saksassa.
Kivaa kesänjatkoa kaikkille !
Kurz auf deutsch: Hochzeitsfeier von Mitstudent in Frankfurt an der Oder war nett. Hier ist irgendwie alles noch sehr ausländisch, bspw. musste ich mich erstmal an die irgendwie andersfarbigen Straßenschilder gewöhnen.
Ansonsten geht’s in ein paar Stunden nach Spanien und nächste Woche nach Portugal. Treffe dort einige Leute aus dem Intensivfinnischkurs von letztem Jahr in Oulu.
Allen einen schönen restlichen Sommer (auf finnisch ist’s kürzer
)
Di 14 Aug 2007
Olen takaisin Saksassa, ensin Hampurissa. Iltapäivänä menen Preetziin. Hki:ssä ilma oli lämpimämpi kuin Hapurissa ja Kööpenhaminassa.
Eilen viimeinen kerta laboratoriossa, en ollut siellä kahvitauolla, otin kakkua mukaan ‘kahvihuoneeseen’ ja sitten puhuin pari opiskelijoiden ja professorin kanssa, joka antoi mulle myös lahja ja sanoi että pitäisin kysyä tästä laboratoriosta kun etsin laboratorioa tohtorinväitöskirjalle 

Perjantai oli jo outo labrassa, siistin paikkani, olin viimeinen kerta uni-cafe:ssä, nautin viimeista kahvitaukoa, … ja professori yritti puhua minun kanssa fysiikasta suomeksi, koska hän ollut uskonut että voin ymmärtää kaikkea
 Minä ymmärrin myös mistä hän puhui, mutta en ollut varma jos olin ymmärtänyt oikeasti sitä.
Lento meni hyvin, vaikka lentokone Hki:ssä oli yksi tunti myöhässä. Mutta myös toinen lentokone Kööpenhaminasta oli myöhässä
Valitettavasti minun ‘istuinpaikkanapureita’ ei ollut yhtä puheliasta kuin viimeisissä kerrissa, siis en puhu mitään suomea duty free shopin jälkeen. (antonia, salmiakin hinta siinä on sama kuin alkossa)

Fr 10 Aug 2007
Geschrieben von Johannes in
Essen ,
Helsinki ,
Laufen ,
deutsch1 Kommentar
Heute letzter Arbeitstag im Labor. Zwar auch was geschafft, aber auch meinen Schreibtisch geräumt usw. Das letzte Mal hier in der Mensa gewesen. Total komisches Gefühl. Wüsste ich nicht warum würde ich sagen ich bin krank.
Gestern abend hier mit einigen anderen Studenten Pizza gegessen. Sehr lecker, sehr viel, schöner Abend (abgesehen von meinen Mitbewohnern die leider doch da waren).

Und wohl vielleicht das letzte Mal hier Laufen gewesen. Halb 11 und immer noch ausreichend hell, sowas werde ich mit Sicherheit vermissen. Auch wenn das in Sachen Schlafrythmus nicht gut ist so spät laufen zu gehen.

Di 7 Aug 2007
Geschrieben von Johannes in
Helsinki ,
deutsch[3] Kommentare

Am Wochenende hatte ich mich bereiterklärt Ausflüge vom neuen Intensivsprachkurs hier in Helsinki für die nächsten Austauschstudenten zu betreuen. Samstag 2 Gruppen zum Eduskuntatalo (Parlament) gebracht, die erste den weiten Weg vom Kiasma bis dorthin geführt (verwirrende Strassenschilder) und mit an der Führung dort teilgenommen, die zweite Gruppe dann nur zusammengesammelt und reingeschickt *g*. Die Führung war interessant (zumal sowohl auf finnisch als auch auf englisch) und war auch irgendwie lustig die neuen Sprachkursleute da zu sehen … aber auch irgendwie komisch.
Parlament ist von innen relativ schlicht, gibt ein paar Skulpturen und ein ausgehängtes ‘Mutterkreuz’ bspw. aus Zeiten von Mannerheim, und man sieht nochmal die Räume die man irgendwie schon immer aus den Interviews in den Fernsehnachrichten ‘kennt’. Aber irgendwie passt das Innere zu Finnland, warum auch immer. Am Wochenende gibt es dort umsonst Führungen, in drei Sprachen.

Sonntag war ich dann mit insgesamt 32 Leuten auf Seurasaari, dort gab es in der Kirche ein kleines Konzert und danach sassen alle auf einem grossen Felsen in der Sonne. Diese Exkursion aber nicht alleine, eine Finnin vom ESN war auch noch mit. Ich war aber schon öfters auf Seurasaari gewesen als sie*g*. War vielleicht auch besser in 2 kleineren Gruppen dorthinzufahren als alle zusammen mit öffentlichen Verkehrsmitteln dorthin. Und auch finnisch geredet, vielleicht motiviert das ja die neuen Austauschstudenten finnisch zu lernen, bis jetzt können die ja nur sehen dass ich mich halbwegs verständlich machen kann und etwas verstehe – was für einen Mist ich da manchmal so in grammatikalischer Hinsicht von mir gebe bleibt denen ja noch verschlossen.
Di 7 Aug 2007

Zwar schon sehr oft am Kraftwerksmuseum vorbeigelaufen, aber nie drinnen gewesen. Ist auch nur von Juni-August offen. Es ist in drei Teile gegliedert, eine alte Wassermühle, die aber ursprünglich nicht dort stand, dann das Wasserkraftwerk was zur Stromgewinnung und für die Wasserversorgung gebraucht wurde und dann das später hinzugefügte Dampfkraftwerk, dass man am Anfang des 20. Jahrhunderts anfing zu bauen weil es einige Sommer gab in denen die Vantaa zu wenig Wasser führte. Das Wasserkraftwerk arbeitet noch und leistete vorgestern 100kW. Das Kohlekraftwerk ist klarerweise ausser Betrieb, dafür kann man dort bspw. in den Zuluftkanal reingehen …
Das hier ist ein Teil der ehemaligen Wasserversorgung Helsinkis, für die das Kraftwerk den Druck erzeugte.

Und noch im Strassenbahnmuseum. Aus verschiedenen Strassenbahnepochen Strassenbahnwagen und auch ein alter OBus. Wie man sieht gab’s sogar mal Sommerwagen, alles offen 

Sehr interessant waren auch die Videos die in einem Nebenraum gezeigt wurden: Alte Lehrvideo, grösstenteils aus den 40ern würde ich vermuten. Man sieht eine ganze Menge wie Helsinki damals aussah und ich war teilweise erstaunt wie alt manche Häuser doch schon sind. Die Leute haben lustige Klamotten an
Und es gibt jede Menge lustige mehr oder weniger gestellte Unfälle zu sehen. Alles auf finnisch kommentiert aber im Grossen und Ganzen verständlich, langsam.
Beide Museen sind sehr angenehm von der Grösse, war da jeweils ne gute Stunde nach der Arbeit im Labor.
Fr 3 Aug 2007

Letzten Sonntag noch in Hämeenlinna. Auf dem Rückweg aus Tampere ist mir eingefallen, bzw. toni erzählte von ihrem aufenthalt dort, dass ich da noch hinwollte. Wetter war nicht so toll, ich hatte allerdings auch mit leicht besserem Wetter gerechnet. Aber manchmal kann man fmi.fi doch vertrauen.

Einmal quer durchs ‘Stadtzentrum’ und dann doch irgendwie gleich zur Linna. Die Stadt hat mich irgendwie an Oulu erinnert, die Blumen, die Strassenbreite, die Holzhäuser am Rand der ‘Innenstadt’.

Zwischendurch auch mal ein wenig Sonnenstrahlen. Dann aber erstmal in die Burg ins Museum. Mit Wörterbuch bewaffnet (mit Wörterbuch vor einer Tafel im Museum stehen – man kommt sich irgendwie dumm vor) da durchgelaufen, teilweise einer finnischsprachigen Führung angeschlossen, aber das war nicht so einfach. Auf schwedisch hätte man es auch haben können. Bis auf kleine Teile der Ausstellungen war alles auf schwedisch oder finnisch, die Schilder waren aber ganz gut zu lesen – auch wenn nach spätestens 45 Minuten die Motivation und Konzentrationsfähigkeit deutlich nachlässt.
Viele deutsche Touristen waren auch da. So manchmal hätte ich einige von denen ja mal am liebsten zusammengefaltet, seit Altenheim kann ich das ja, so ein Scheiss was die da teiwleise von sich gegeben haben, teiwleise ernsthaft Passanten beleidigt, vermutlich meist im Glauben es verstände sie sowieso keiner. Wenn die wüssten wieviele Finnen deutsch in der Schule gehabt haben. Aber irgendwie wollte ich mich dann nicht auch als Deutscher zu erkennen geben. Naja, Dummvolk gibts überall 

Blick aus dem obersten Stockwerk des Schlosses. Um den See auf der rechten Seite bin ich später dann noch herumgelaufen.

Nach dem Museum in dem Schloss, über die Geschichte des Schlosses, einen Münzschatz, der Umgebung von Hämeenlinna, jne, war ich dann noch gegenüber im alten Gefängnis von Hämeenlinna, das bis 1992 genutzt wurde.
Wenn man da reingeht geht man den Weg den auch die Gefangenen gingen. Durch eine tiefe Tür, auf Metallplatten, durch einen Metalldetektor der natürlich piept und dann irgendwann kann man sich auch sein Ticket kaufen. In den Zellen sind teliweise Originaleinrichtungsgegenstände oder auch konfiszierte Dinge wie Strickleitern, Strichholzschachteln mit doppeltem Boden, Handies, usw. zu sehen. Auch gibt es einzelne Zellen in denen über den Lebenslauf einiger Insassen berichtet wird, ein Teil der Ausstellung widmet sich der Gefängnisaufseher, ein anderer der Arbeit der die Häftlinge nachgehen konnten. Schon irgendwie ein komisches Gefühl in die Zellen reinzugehen und sich dann auf den 3-4qm sich da die Vitrinen anzugucken.
Eine Sauna gabs natürlich auch. Wärter gingen da nicht mit rein, war nach Beschreibung auch ein Ort um Streitigkeiten zu schlichten. Wie im Wohnheim, einmal pro Woche Sauna 

Als ich mich dann auf den Weg um den See machte, bekam ich einen Anruf auf mein Handy aus Portugal, damit hatte ich im ersten Moment überhaupt nicht gerechnet. aber irgendwann hatte ich mich mal bereiterklärt zwei Mitstudenten von Rita, einer portugisischen Mitstudenten aus dem Sprachkurs in Oulu, bei mir übernachten zu lassen. Sie sagte sie seien auf dem Weg nach Helsinki und würden abends ankommen. Naja, passte doch irgendwie, die mussten halt auf mich warten, aber dafür durften sie ja umsonst bei mir wohnen.
Morgen werde ich eine Gruppe von Austauschstudenten zum finnischen Parlement führen, wo wir dann an einer Führung teilnehmen. Ist Teil des Intensivsprachkurses hier in Helsinki, sowas wie ich auch letzten August in Oulu mitgemacht habe. Da die noch Leute suchten habe ich mich mal bereiterklärt, au+erdem war ich selber noch nicht im finnischen parlament, bis jetzt, von daher eine gute Möglichkeit da mal hinzugehen.
Mi 1 Aug 2007
Manchmal sitze ich in der Kaffeepause im Labor so wie heute schön draussen in der Sonne, alle reden finnisch, ich auch hin und wieder, und dann kommt das Gespräch so wie heute auf so Themen wie das Kaufen von alten Panzerwagen aus alten Beständen der NVA oder der britschen Armee. Ist natürlich geil sowas, wenn das dann sogar ein Amphibienfahrzeug ist, dann kann man sich ne Mökki aufner Insel haben und dann direkt da hinfahren – nur die Frage was die Nachbarn denken. Berechtigterweise kam zusätzlich der Einwand einer Mitstudentin, dass in einem Panzer ja nicht viel Platz wäre, weshalb man sich wohl einen Wohnwagen dahinterhängen müsse – nur dumm mit dem Schwimmen dann, aber egal, Wohnwagen braucht man auf der Insel ja nicht, da hat man dann ja die Mökki. Über die Parkplatzproblematik und Nachbauten von Katapulten für Schrottwagen gings dann irgendwie am Ende um die Idee Bergwerke als Wohnhäuser zu bauen, schliesslich muss man dann da unten ja nicht heizen. Radon hin oder her.
In solchen Situationen frage ich mich echt manchmal ob mich mein finnisch verlassen hat oder ob die wirklich 40 Minuten über sowas reden. Naja, lustig ist’s
… und es gibt ein paar Bilder von letztem Sonntag online.
Und da ich diesen artikel erst auf einer finnischen Tastatur geschrieben hatte und wenig Zeit hatte, weshalb hier allerlei å und ss anstelle von ü usw. waren/sind, und auf speziellen Wunsch:
